{"id":2078,"date":"2016-04-11T12:10:01","date_gmt":"2016-04-11T12:10:01","guid":{"rendered":"http:\/\/germany.ul.com\/?page_id=2078"},"modified":"2016-04-07T15:21:27","modified_gmt":"2016-04-07T15:21:27","slug":"deutschland-legt-nach-und-setzt-alles-auf-die-erneuerbaren-energien","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/germany.ul.com\/en\/hannover-messe-2016\/blog\/deutschland-legt-nach-und-setzt-alles-auf-die-erneuerbaren-energien\/","title":{"rendered":"Deutschland legt nach: Und setzt alles auf die Erneuerbaren Energien"},"content":{"rendered":"<p><strong>Deutschland legt nach: Und setzt alles auf die Erneuerbaren Energien<\/strong><\/p>\n<p>Deutschland setzt alles auf erneuerbare Energien und definiert aggressive Ziele f\u00fcr den Ersatz seiner Atomanlagen durch alternative Energiequellen. Deutschlands Entscheidung, alle seine Atomkraftwerke bis zum Jahr 2022 stillzulegen, ist eines der gr\u00f6\u00dften Wagnisse, die eine Industrienation in Bezug auf erneuerbare Energien jemals eingegangen ist.<\/p>\n<p>Egal, wo L\u00e4nder in Bezug auf ihre Energietransformation stehen, sie k\u00f6nnen von einem besseren Verst\u00e4ndnis der deutschen Investitionen und vom Engagement f\u00fcr Netzstabilit\u00e4t und sektorale Zusammenarbeit profitieren. Der UL Chief Economist (Chefvolkswirt) Erin Grossi hat k\u00fcrzlich <a href=\"https:\/\/industries.ulstage.com\/news\/ul-whitepaper-by-chief-economist-dr-erin-grossi-outlines-renewable-energy-success-with-power-grids-in-germany-potential-opportunities-for-other-nations\">Feldanalysen<\/a> durchgef\u00fchrt, um zu verstehen, weshalb Deutschland f\u00fcr die erneuerbaren Energien ein so gravierendes erhebliches wirtschaftliches Risiko eingegangen ist. Er hat untersucht, wie in den Vereinigten Staaten entwickelte neue Technologien dazu beitragen k\u00f6nnen, die Einf\u00fchrung erneuerbarer Energien in gro\u00dfem Ma\u00dfstab zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Abgesehen von den landesweiten Besorgnissen hinsichtlich Umwelt und Klimawandel fand Grossi heraus, dass viele Deutsche der Ansicht sind, dass mehr Unabh\u00e4ngigkeit der Energieversorgung f\u00fcr die nationale Sicherheit des Landes von Vorteil ist, weil es damit von Gasimporten unabh\u00e4ngig wird und einen Beitrag zur Eind\u00e4mmung der Kernwaffenausbreitung leistet. Dieses politische Umfeld und der Druck der Verbraucher haben die deutschen Energieunternehmen dazu gebracht, sich durch die suche nach neuen Produkten und Dienstleistungen neu zu erfinden.<\/p>\n<p>Clemens Cremer, Experte f\u00fcr Energie\u00f6konomie und M\u00e4rkte bei <a href=\"https:\/\/www.enbw.com\/index_en.html\">EnBW<\/a>, dem Energieversorgungsunternehmen mit Sitz in Karlsruhe, sagte: \u201eWir m\u00fcssen lernen, mit den Kunden auf unterschiedliche Weise zusammenzuarbeiten. Lange Zeit waren wir daf\u00fcr bekannt, zuverl\u00e4ssig Strom zu liefern. Heutzutage stellen die Verbraucher aber h\u00f6here Anspr\u00fcche an Versorgungsunternehmen und fordern auch Energieinnovationen.\u201c<\/p>\n<p>In den vergangenen f\u00fcnf Jahren waren die Anstrengungen in Deutschland in Verbindung mit den erneuerbaren Energien weitgehend darauf konzentriert, das Stromnetz auszubalancieren und stabil zu halten. Die Entstehung von gro\u00dfen virtuellen Kraftwerke (VPP) hat eine Schl\u00fcsselrolle gespielt. Es werden Warnbenachrichtungen an dezentral verteilte Energielieferanten gesendet, damit sie die Produktion hochfahren bzw. herunterfahren, um die Stromlieferung zu Spitzenlastzeiten sicherzustellen bzw. im gegenteiligen Fall zu verringern, um eine \u00dcberlastung der Systeme zu vermeiden.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Deutschland einen systembasierten Ansatz f\u00fcr die Energieumwandlung nutzt, setzen die Vereinigten Staaten auf eine eher dezentrale Anstrengung, die durch innovative Unternehmer vorangetrieben wird. Ob Geb\u00e4ude oder St\u00e4dte, ob Netze oder Technologien, eine gro\u00dfe Zahl von Unternehmen in den Vereinigten Staaten konzentriert sich darauf, alles \u201esmart\u201c zu machen und Energie zu sparen. Dar\u00fcber hinaus haben engagierte Unternehmer eine Vielzahl von Technologien wie unter anderem Batteriespeicher, intelligente Transformatoren und Sensoren, Datenmanagement und Analysen entwickelt, die ihren Beitrag zur Transformationen des Energiesektors leisten werden.<\/p>\n<p>Letztlich, so ist Grossi \u00fcberzeugt, werden Netzstabilit\u00e4t, sektorale Kooperation und neue innovative Technologien die Zukunft der erneuerbaren Energien gestalten. Aufbauend auf Deutschlands bew\u00e4hrten technischen Erfahrungen mit der Netzstabilit\u00e4t kann die Verbindung mit den technologischen Fortschritten in den Vereinigten Staaten beide Nationen besser positionieren, um ihre Anstrengungen f\u00fcr die erneuerbaren Energien auf ein neues Niveau zu heben.<\/p>\n<p>UL fordert alle auf, die als ein Teil des \u00d6kosystems \u201eEnergie\u201c arbeiten, sich den technischen und technologischen Fragen im Zusammenhang mit der Sicherung von intelligenten, robusten, umweltschonenden und wirtschaftlich tragf\u00e4higen Energiesysteme der Zukunft zuzuwenden. Lesen Sie unser Whitepaper \u201e<a href=\"https:\/\/industries.ulstage.com\/news\/ul-whitepaper-by-chief-economist-dr-erin-grossi-outlines-renewable-energy-success-with-power-grids-in-germany-potential-opportunities-for-other-nations\">Einzelteile zusammenf\u00fcgen: \u00dcbergang und Wandel in den globalen Energiem\u00e4rkten<\/a>\u201c, wenn Sie mehr erfahren m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Um mit den Experten von UL auf der <strong>HANNOVER MESSE 2016<\/strong> \u00fcber Energiethemen zu sprechen, besuchen Sie uns bitte bei <strong>Industrial Automation<\/strong> in <strong>Halle 9\/Stand H79<\/strong> oder in der <strong>Digital Factory<\/strong> von <strong>Halle 6\/Stand K01<\/strong>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>https:\/\/www.ulstage.com\/wp-content\/themes\/countries\/img\/hannover-messe\/blog\/blogpost-05.jpg<\/p>\n","protected":false},"author":328,"featured_media":0,"parent":2003,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"page-hanmesse-blogpost-de.php","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"class_list":["post-2078","page","type-page","status-publish","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/germany.ul.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2078","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/germany.ul.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/germany.ul.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/germany.ul.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/328"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/germany.ul.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2078"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/germany.ul.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2078\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/germany.ul.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2003"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/germany.ul.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2078"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}